Mein letzter Tag
Premiere!!!

Das Warten hat ein Ende. "Am letzten Tag" trotzt Wind und Wetter und feiert eine stürmische Premiere.

Die DVD ist bei uns zu erhalten und im nächsten Jahr gibts dann die öffentliche Vorführung im GrauBau Kino.

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Unser neuer Film ist fertig!

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Nach mehr als einem Jahr Arbeit stellt die Filmwerkstatt des Graubau Stutensee ihren Episodenfilm  „Am letzten Tag“ vor – eine dramatische und emotionsreiche Geschichte: Beim gemeinsamen Gläserrücken erfahren fünf Jugendliche, dass sie nur noch einen Tag zu leben haben. Den darauf folgenden Tag erleben die vollkommen unterschiedlichen Charaktere jeder auf seine Art und doch gemeinsam.

Die Idee beruht auf einer mehr oder weniger wahren Begebenheit bei einem Wochenende im Elsass, an dem wir selbst das Gläserrücken ausprobierten.

Die aufwändige Produktion begann mit dem Schreiben des Drehbuchs. An unzähligen Freitagen machten wir Schauspielübungen, diskutierten über die Geschichte und besprachen Drehtermine. Gedreht wurde an den Wochenenden, in den Ferien, unter der Woche und sogar morgens vor der Schule. Zahlreiche Drehorte, wie der Karlsruher Grat, der Blankenlocher Friedhof, der Jugendtreff Spöck oder das Hallenbad in Stutensee verleihen der Story  Abwechslung und Spannung. Mitgewirkt haben unter anderem die Rocker von „Lucky Twist“, dazu Freunde, Nachbarn und andere Stutenseer Bürger.

Die Fertigstellung unseres Films, die auch vollen Einsatz von den Nebencharakteren erforderte, hätten wir nie ohne die Unterstützung von Holger Metzner, Marc Schütze und Vlado Draca geschafft – vielen Dank dafür!

Wieder einmal haben wir bemerkt, dass einen Film zu drehen weit mehr bedeutet, als nur vor der Kamera zu stehen.

Ob am Ende des ca. 50-minütigen Films die Protagonisten wirklich sterben, können Sie ab dem 16. Dezember 2011 im GrauBau Stutensee sehen.

Debora Nolte / Carolin Reschke

 
Drehtagebuch

2. Drehtag

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Nicht wie angekündigt um 09:30, sondern mindestens eine halbe Stunde später, stürmte die Filmcrew das Haus der Noltes und stellte alles auf den Kopf, um mit den Dreharbeiten anzufangen. Allerdings erst nach einem kräftigen Frühstück. Obwohl es eigentlich viel zu kalt war, besprachen wir das Drehbuch draußen, um festzustellen, dass es eigentlich eher viel zu heiß war. Dann wurde die Technik installiert, geprobt, und es konnte losgehen. Gegen Nachmittag waren ein paar unglaublich romantische Szenen im Kasten, die wir fast ohne Zwischenfälle drehen konnten – fast deswegen, weil Adina es irgendwie fertig brachte, ihre Haare anzuzünden, woraufhin sie keiner mehr an die Kerzen lassen wollte. Mit dem Ergebnis waren jedoch wohl alle mehr als zufrieden, sowohl die Schauspieler als auch der Regisseur und Vlado, der die äußerst wichtige Aufgabe des Teetassenreinigers übernahm.

 

3. Drehtag

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Nachdem sich das Team, diesmal sogar pünktlich, am selben Drehort des Vortags einfand, begann man erst einmal damit, das Zimmer der ahnungslosen Oma, die selbstlos ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hatte, umzuräumen, bis nichts mehr an seinem Platz stand. Gegen den ausdrücklichen Wunsch, es solle sich keiner in ihr Bett legen, wurde Artur darin platziert und machte seinen Job echt gut. Außerdem wurden Flaschen zertrümmert, Füße aufgeschlitzt und Vlado sorgte dafür, dass einige gewisse Darsteller bis an ihr Lebensende paranoid sein würden, indem er vor Fenstern herumsprang.

Dank Artur gehen wir jetzt alle auf Nummer sicher, sicher. Sicher?

Insgesamt aber auch ein sehr erfolgreicher Drehtag.

 

4. Drehtag

Heute waren wir irgendwie weniger produktiv. Im Bad Stutensee haben wir einige Szenen gedreht, in denen Adina sich im Wasser vergnügen durfte. Leider verhinderte ein Bagger, dass die geplanten Außenszenen gedreht werden konnten; dafür beschloss ein Teil der Crew spontan, baden zu gehen, was den restlichen Teil nicht sonderlich begeisterte.

Irgendwie erschreckend, festzustellen, dass eine Teilgeschichte des Films schon fast abgedreht ist. ..Aber wir haben noch viel vor uns!

 

5. Drehtag

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Eins konnten wir aus diesem Drehtag lernen, und zwar, dass Debora ihrem Filmcharakter Lotta einen Schritt voraus ist, was das Autofahren anbelangt. Nach einer Stunde des Übens mit dem völlig nervösen und um sein Auto besorgten Vlado hatte sie’s drauf. Allerdings nicht so perfekt, dass sie sich während dem Fahren umdrehen und mit Julian streiten konnte, deswegen haben wir die Greenbox aufgebaut und die ersten paar Szenen darin gefilmt. Währenddessen wanderte ein Teil des Teams in den Supermarkt und kam nach einer halben Ewigkeit mit Nudeln zurück. Nach einer Spaghettipause kam dann Deboras frisch erlerntes Können zum Einsatz. Ein Stück Straße wurde abgesperrt, Laura kletterte auf’n Baum und Debora bretterte über den Weg. Zum Schluss legte Vlado den Wagen noch galant in einen Graben, und die Szenen waren im Kasten.

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6. Drehtag

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Viel zu früh machten wir uns auf den Weg zum Karlsruher Grat, der aus uns bisher unerfindlichen Gründen nicht bei Karlsruhe, sondern im Schwarzwald liegt. Die Autofahrt verlief eher ruhig und schläfrig, bis Laura und Siri ausgeschlafen hatten und zu singen begannen. Die anderen Passagiere mussten das wohl oder übel über sich ergehen lassen, aber irgendwann beschloss der Bus, sich gegen das Gequietsche zu wehren. Und zwar indem er anfing zu rauchen, und wenig später spritzte eine Fontäne dem armen Vlado direkt an den Arm, woraufhin den gesamten Drehtag über neben dem Gezwitscher der Vögel und den Texten der Schauspieler auch immer mal wieder ein klagendes „AUA!“ durch den Wald tönte. Zum Glück spielte Marc den Retter in der Not und brachte uns alle sicher ins Gebirge, wo wir dann sehr spektakuläre Szenen zu filmen bekamen, bei denen Julian seine Flip-Flops verlor, Debora mit Stöcken um sich schlug und Dejna, nachdem man ihr erklärt hatte, was eine „Totale“ war, sich einfach tot stellte. Es war heiß, es war anstrengend- aber wir sind ja alle wohlbehalten wieder zu Hause angekommen. Selbst Vlado, dessen Arm beim wandern so unglaublich weh tat.

 

7. Drehtag

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Nach den gestrigen Strapazen gingen wir den Dreh an diesem Mittwochmorgen eher gelassen an. Die Szene sprachen wir kurz durch, und fuhren dann zum Friedhof- noch vor zehn Uhr, weil da immer die ganzen Mathildes kommen und mit den Friedas reden wollen! Nachdem Holger und Vlado den ganzen Friedhof auf der Suche nach einem geeigneten Grab umgegrab.. äh, umwandert hatten, fanden wir das perfekte Grab. Zum Überraschen aller konnte Dejna heute sogar ihren Text und wir wurden ziemlich schnell fertig.